Der Inselpark mit dem funktional und gestalterisch integrierten Umlagerungsbauwerk bildet neben dem angrenzenden Industriedenkmal das räumliche und bauliche Rückgrat des neuen Stadtteils auf dem ehemaligem Betriebsgelände von Consolidation 3|4|9.

Alle auf dem Gelände anfallenden kontaminierten Substrate werden unter einer Kunststoffdichtungsbahn im Umlagerungsbauwerk auf dem Standort der ehemaligen, hochgradig kontaminierten Kokerei endgelagert.

Die Topografie des Bauwerks ist bewusst als benutzbare Landschaftsskulptur gestaltet, wobei eine sehr technoide Gestaltungssprache verwendet wird. Auf dem Umlagerungsbauwerk entsteht ein moderner, nutzungsoffener Freizeitpark, der seine industrielle Herkunft nicht verleugnet, sondern selbstbewusst eine neue Gestaltungssprache formuliert.

Alle Einbauten wie Rampen, Treppen, Sitzblöcke bis hin zu Geländern und Mülleimern sind exklusiv für diesen Park entwickelt.

Park Consol 3|4|9

Gelsenkirchen-Bismarck
Wettbewerb: 1999 (1. Preis)
Planung: 2000 - 2002 (LPH 1-5)
Fertigstellung: 2003
Bauherr: Deutsche Steinkohle AG, Essen + RAG Montan Immobilien, Essen

Flächengröße: 11,5 ha (Parkanlage)
Bausumme: 1,6 Mio. EUR (brutto)

Landschaftsarchitekten:
Davids, Terfrüchte + Partner, Essen
scape Landschaftsarchitekten, Düsseldorf (LPH 3+5)

Back to top