Schallwellen durchdringen unsere Lebensumwelt jederzeit und überall. Über die akustische Wahrnehmung gewinnen wir einen räumlichen Eindruck unserer Umwelt. Klänge erzeugen unterschiedliche Stimmungen und Atmosphären. Im Rahmen einer Werkstatt erkunden wir anhand eigener akustischer Installationen das Wahrnehmungs- und Wirkungsspektrum von Klängen im Freiraum.

Um unsere Ideen umzusetzen verwenden wir Ton-Equipment, mit dem wir Klänge aufnehmen, bearbeiten und wiedergeben können. An drei aufeinanderfolgenden Tagen werden unterschiedliche Aspekte des Themas in kleinen Arbeitsgruppen beleuchtet.

Schall-Rallye

Einführung in die Theorie "Schallwellen und Wahrnehmung" und Praxis "Aufbau und Betrieb des Ton-Equipments"
Sammeln von Schallereignissen der umgebenden Landschaft und Arrangieren der aufgenommenen Geräusch-Samples zu einer die Landschaft beschreibenden Tonspur.

Waldlandschaft:

Wiesenlandschaft:

Flusswehr:

Werkstattgruppe: Carola Dittrich, Kerstin Görlich, N.N. und Matthias Funk

Schall-Raum

Inszenierung einer räumlichen Klang-Installation aufbauend auf der Inspiration durch vorhandener Literatur- und Musik-Fragmente in einem selbst gewählten Landschaftsraum. Neben selbst erstellten Ton-Aufnahmen können auch vorhandene Sound-Bibliotheken verwendet werden. Zur Verfügung stehen vier unabhängige Schallquellen.

Schall-Transformation

Die Atmosphäre und der Klang eines vorhandenen Landschaftsraum wird dokumentiert und analysiert. Aufbauend auf dieser Analyse wird ein Klangraum in der Landschaft realisiert, der auf die vorhandenen Qualitäten reagiert indem er sie aufnimmt, verstärkt, abschwächt, dagegen an arbeitet, sie auf einer emotionalen Ebene abstrahiert usw. Zur Gestaltung der Klang-Installation steht jeder Gruppe ein vierkanaliges Tonstudioequipment mit der Möglichkeit der Aufnahme, Bearbeitung, Verfremdung und Synthese von Klängen am Computer zur Verfügung.

Bachgesichter:

Werkstattgruppe: Carola Dittrich, Kerstin Görlich, N.N. und Matthias Funk

 

Die Werkstatt fand statt von Freitag, 30.07.2004 bis Dienstag, 03.08.2004 in der Umgebung der Burg Rothenfels am Main, wo wir einen geeigneten Landschaftsraum mit vielfältigen akustischen Möglichkeiten vorfanden.

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